Einträge über Programme und Scripts                 

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BAT Server 2.0

Die Brücke zwischen professionellem Videoschnitt und modernster Rechenleistung.

In der modernen Postproduktion ist Geschwindigkeit die wichtigste Währung. Da Videodateien immer komplexer werden und sich KI-Technologien in beispiellosem Tempo entwickeln, können sich Editoren es nicht mehr leisten, Stunden mit repetitiven, manuellen Aufgaben zu verschwenden.

BAT Server ist nicht einfach nur ein Plugin; es ist ein hochperformantes Automatisierungs-Ökosystem, das speziell für professionelle EDIUS-Anwender entwickelt wurde. Es fungiert als leistungsstarke Brücke, die Ihr EDIUS-Projekt direkt mit der Welt der fortschrittlichen KI, dem Hochgeschwindigkeits-Transcoding und der intelligenten Audioanalyse verbindet.

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BATS - Add function...

Neue Kontextmenü-Einträge für EDIUS – per Assistent, ohne Konfigurationsdatei

Jeder Funktionseintrag im Rechtsklick-Menü von EDIUS ist im Grunde nur eine kleine .bat0-Vorlagendatei im BAT-Server-Ordner. „Add function...“ ist der Assistent, der genau diese Datei für Sie anlegt: Sie wählen in einer übersichtlichen Liste aus, welche Funktion ergänzt werden soll, beantworten ein paar kurze Fragen, und BAT Server schreibt die fertige Vorlage ab – der neue Menüpunkt steht anschließend sofort im Kontextmenü. So rüsten Sie das Kontextmenü um Funktionen nach, die nicht vorinstalliert sind, oder legen dieselbe Funktion mit eigenem Namen und eigener Platzierung an.

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BATS - ClipCut

Clips verlustfrei trimmen – ohne Neu-Encoding, in Sekundenschnelle

Ungewünschte Partien entfernen, ohne Videocodec zu berühren: ClipCut speichert den per IN/OUT markierten Teil eines Clips als eigene Datei ab – per FFmpeg-Stream-Kopie (-c copy). Es wird nichts neu encodiert, also gehen keine Bildeigenschaften verloren und der Job läuft deutlich schneller als jede Neu-Kodierung. Einziger Haken: Bei GOP-basierten Formaten (z. B. H.264) kann FFmpeg nur am nächsten I-Bild schneiden – genau dafür stellt der Assistent einen einstellbaren Sicherheitsabstand in Sekunden bereit.

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So richten Sie den Menüpunkt ein

„ClipCut“ wird über den Assistenten „Add function...“ angelegt (Rechtsklick im BIN → Add function... → ClipCut - Trimm Clips lossless). Die Fragen des Assistenten:

  1. Sicherheitsabstand („Select the time in seconds“): Anzahl der Sekunden, die an Anfang und Ende zusätzlich mit aufgenommmen werden (−10 bis +10, Standard 1 Sekunde). Der Abstand kompensiert das Einschnappen an den nächsten I-Bild-Rand. Ein negativer Wert entfernt stattdessen Material von beiden Seiten.
  2. Ergebnis ins BIN? „Yes, add result to BIN“ (Registrierung unter __BAT Server\Video) oder „No, do not add result“ (Datei wird nur neben der Quelle abgelegt).
  3. Platzierung: Kontextmenü des BIN oder der Timeline.
  4. Name des Menüpunkts (Vorschlag: „ClipCut“), dann [Preview '.bat0' file] / [Add menu entry].

So nutzen Sie es

  1. Auf dem Clip IN und OUT setzen (BIN-Clip oder Timeline-Clip).
  2. Rechtsklick → Untermenü Generate Video → ClipCut (oder der Name Ihres Eintrags).
  3. BAT Server erzeugt die neue Datei: den IN/OUT-Bereich plus Sicherheitsabstand, komplett ohne Re-Encode. Bei „Yes, add result to BIN“ steht das Ergebnis direkt im BIN unter __BAT Server\Video.

Wichtige Hinweise

  • Verlustfrei heißt: keine Qualitätseinbuße, aber feste Schnittpunkte: Der Schnitt erfolgt am nächsten I-Bild (GOP-Struktur), deshalb der Abstand. Material mit langen GOPs (z. B. ältere Web-Encodes) benötigt ggf. einen größeren Wert – dann einfach einen zweiten Eintrag mit z. B. 2–3 s anlegen.
  • Neue Datei, Original bleibt: ClipCut erzeugt immer eine eigene Datei; der Quell-Clip (und seine IN/OUT-Werte) bleibt unverändert.
  • Audio bleibt enthalten: Der komplette Stream (Video + Audio) wird mitkopiert.
  • Abstand eingebrannt: Der gewählte Sekundenwert ist Teil der .bat0 – für anderen Abstand andere Einträge.

Preset verwalten

Per Assistent angelegte Einträge sind Nutzer-Presets: Die .bat0-Datei liegt je nach Wahl unter C:\ProgramData\EdiusPowerTools\BAT-server\bat_files\BIN\ bzw. …\bat_files\timeline\ und kann frei bearbeitet, umbenannt oder gelöscht werden (Löschen entfernt den Kontextmenü-Eintrag). Wie bei allen BATS-Presets ist die .bat0 eine Vorlage, aus der BAT Server bei jeder Ausführung die konkrete Job-Datei erzeugt – Änderungen wirken ab der nächsten Ausführung.

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BATS - ClipInfos

Alle Details zu einem Clip – inklusive der Projekte, in denen er verwendet wird

„In welchen Projekten benutze ich diesen Clip eigentlich – und in welchen Sequenzen?“ ClipInfos beantwortet diese Frage mit einem Rechtsklick: BAT Server stellt eine Übersichtsseite zusammen, die Ihr Standard-Browser öffnet. Darin finden Sie alle von EDIUS erfassten Details des gewählten Clips – und, vor allem, die Liste aller Projekte, die den Clip verwenden (mit Bins und Timeline-Sequenzen, Auflösung, Framerate, Farbraum und Audiospur). Enthält das Material GPS-Stammdaten (z. B. Handy-Aufnahmen), zeigt die Seite zusätzlich eine Karte mit dem Aufnahmeort.

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So richten Sie den Menüpunkt ein

„Clip Informations“ ist kein vorinstallierter Eintrag, sondern wird über den Assistenten „Add function...“ ergänzt (Rechtsklick auf einen Clip im BIN → Add function...). Dabei führt BAT Server Sie schrittweise durch die wenigen Fragen und legt am Ende die .bat0-Vorlage an, aus der der neue Kontextmenü-Eintrag besteht:

  1. Erweiterung wählen: Im BAT-Server-Tab öffnet sich die Liste der mitgelieferten Erweiterungen (mit Tag-Filter). Wählen Sie ClipInfos - with GPS map support.
  2. Frage 1 – Platzierung: „Please select where you want to add the menu and confirm“ – der neue Menüpunkt erscheint im Kontextmenü des BIN oder der Timeline (bzw. beides, indem Sie den Assistenten einfach zweimal laufen lassen).
  3. Frage 2 – Name: „Please add the name of the BAT file:“ – Standard ist Clip Informations...; ungültige Zeichen in Dateinamen (< > : " / \ | ? *) werden direkt abgefangen.
  4. Abschluss: Mit [Preview '.bat0' file] können Sie die generierte Vorlage einsehen, mit [Add menu entry] legt BAT Server die .bat0 an. Existiert bereits eine gleichnamige Datei, bestätigen Sie die Überschreibung per Häkchen. Danach steht der neue Eintrag sofort im Kontextmenü.

So nutzen Sie es

  1. Clip auswählen: Rechtsklick auf einen Clip (im BIN oder auf der Timeline) → Clip Informations...
  2. Ihr Standard-Browser öffnet die Übersichtsseite. Im oberen Bereich steht Used in Project – alle EDIUS-Projekte, die den Clip enthalten: je Projekt der Pfad der Projektdatei (ein Klick öffnet den Ordner im Explorer), dazu Auflösung | Framerate | Farbraum | Audio-Kanäle, Anlege- und Änderungsdatum sowie Found in Bin und Found in TL-Sequence mit den betroffenen Namen.
  3. Darunter: Asset Details – alle von EDIUS/Chorus Hub erfassten Eigenschaften des Clips (Angelegt, Geändert, Datei-Pfad – ebenfalls klickbar und öffnet den Ordner) – und JSON raw [click to see] für die ungefilterten Rohdaten.
  4. GPS-Karte: Enthält das Material GPS-Koordinaten (z. B. Smartphone-Video), erscheint eine OpenStreetMap-Karte mit dem Aufnahmeort neben bzw. unter der Liste. Material ohne GPS-Stammdaten wird einfach ohne Kartenbereich angezeigt.

Wichtige Hinweise

  • EDIUS muss laufen: Die Seite wird live aus dem Chorus Hub-Index von EDIUS zusammengebaut (lokale Schnittstelle, Port 1225). Clips, die die laufende EDIUS-Instanz nicht (mehr) kennt – z. B. weil das Projekt geschlossen wurde – liefert die Seite nicht, dann erscheint eine Fehlermeldung statt der Details.
  • Sofort-Schnappschuss, keine Änderung: Die Übersichtsseite ist ein rein lesender Abruf – es wird nichts in Dateien, Bins oder Projekten verändert.
  • Lokal bleiben: Alles läuft über localhost; keine Daten verlassen den Rechner.
  • Klickbare Pfade: Sowohl die Projektdateien als auch der Quellpfad des Clips öffnen per Klick den passenden Ordner im Windows-Explorer – praktisch, um z. B. den Originalfilm eines Projekts schnell zu finden.

Preset verwalten

Anders als z. B. „Instant Video Share“ ist „Clip Informations“ ein Nutzer-Preset und kein System-Preset: Die generierte .bat0-Datei (im BIN: C:\ProgramData\EdiusPowerTools\BAT-server\bat_files\BIN\, bei Timeline-Auswahl in …\bat_files\timeline\) darf frei bearbeitet oder gelöscht werden – damit verschwindet der Kontextmenü-Eintrag wieder.

Für Fortgeschrittene: Wie bei allen BATS-Presets ist die .bat0 eine Vorlage, die BAT Server bei jeder Ausführung mit den Clip-Spezifika füllt (hier: {bat_url} und die EDIUS-{asset_id} des ausgewählten Clips). Der komplette Inhalt der ClipInfos-Vorlage ist nur ein einziger Arbeitsschritt: curl.exe --url {{bat_url}}/getAsset?asset_id={{asset_id}} – d. h. BAT Server fragt die Übersichtsseite ab, und der Browser öffnet sie. Die Direktiven source_dont_check=1 (keine Dateipräsenz erforderlich) und ediusrender_prohibit=1 (keine EDIUS-Render-Slot-Belegung) steuern das Verhalten rund um diesen Aufruf.

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BATS - Convert2Speech

Text in Ihrer Stimme sprechen lassen – Voice-Cloning per Nvidia-GPU

Convert2Speech erzeugt gesprochene Audio-Dateien aus Text – in einer geklonten Stimme. Die Basis ist das AI-Modell Chatterbox (Nvidia-GPU-beschleunigt, 23 Sprachen): Sie liefern eine kurze Sprachstichprobe (WAV) der Wunschstimme, und BAT Server lässt den gewünschten Text – aus einer SRT-, VisTitle-Datei oder sogar aus vorhandenem Sprech-Audio – in dieser Stimme sprechen. Ideal für Hörbuch-Passagen, Podcasts und Voice-Over in einem konsistenten Timbre.

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So richten Sie den Menüpunkt ein

„Convert2Speech“ wird über den Assistenten „Add function...“ angelegt (Rechtsklick im BIN → Add function... → Convert2Speech - Create cloned Voice). Die Fragen des Assistenten:

  1. Sprache („Please select the language.“): 23 Sprachen – u. a. Arabisch, Dänisch, Deutsch, Griechisch, Englisch, Spanisch, Finnisch, Französisch, Hebräisch, Hindi, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Malaysisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Suaheli, Türkisch, Chinesisch.
  2. Stimm-Muster (Dateiauswahl, WAV): Die Stichprobe ist die Referenz für die Klon-Stimme. Empfohlene Qualität: mind. 10 Sekunden, 24 kHz oder mehr, einziger Sprecher, ohne Hintergrundgeräusch, möglichst professionell aufgenommen – und der gesprochene Text sowie die Emotion sollen zum gewünschten Ergebnis passen (z. B. Hörbuch-Ton für Hörbuch-Ausgaben). Ein Button im Dialog öffnet direkt die Voice-Over-Sprecheranlage von EDIUS zum Aufnehmen.
  3. Max. Stretch (0–50 %, Standard 10 %): Um die Sätze in die Zeitfenster des Originals zu bringen, darf die Sprechrate bis zu diesem Prozentsatz gedehnt werden. Empfohlen: weniger als 15 %; 0 % schaltet das Dehnen ab.
  4. Quellentyp: Menüpunkt für VisTitle-Quellen (Video) oder für Audio-Quellen registrieren.
  5. Ergebnis ins BIN? (Ja → Registrierung unter __BAT Server\Speech / Nein → nur Datei).
  6. Platzierung (BIN oder Timeline) und Name (Vorschlag: „TTS <Sprache> <Stimmdatei> <Stretch>%“), dann [Preview '.bat0' file] / [Add menu entry].

So nutzen Sie es

  1. Rechtsklick auf die Quell-Datei (SRT-, VisTitle-Datei oder Audio/Video mit Sprache) → Untermenü Generate Speech → Ihr Convert2Speech-Eintrag.
  2. Hat die Quelle noch keinen Text (reines Audio/Video), transkribiert BAT Server sie zuerst per Whisper (Modell large-v2) – SRT und VisTitle-Dateien werden direkt gelesen.
  3. Darauf erzeugt Chatterbox die WAV-Datei in der geklonten Stimme – die Zeitstempel folgen der Frame-Rate des Clips, so dass die Sprechpassagen zum Original-Timing passen. Bei „ins BIN“ steht das Ergebnis direkt unter __BAT Server\Speech.

Wichtige Hinweise

  • Qualität des Musters = Qualität des Ergebnisses: Rauschen, Hintergrundmusik oder wechselnde Sprecher im WAV-Sample spiegelt der Klon wider. Ein sauberes 10–30-s-Sample in Zielsprache und Ziel-Emotion ist der größte Hebel.
  • Stretch mit Maß: Sätze, die in das Zeitfenster „nicht hineinpassen“, werden bis zum eingestellten Maximum gedehnt – größere Werte hörbar verzerren. Unter 15 % bleibt das Ergebnis naturklingend.
  • App-Pfad des Musters eingebrannt: Der vollständige Pfad der WAV-Datei steht in der .bat0. Wird das Sample umgezogen, den Pfad in der .bat0 anpassen oder den Eintrag neu anlegen.
  • GPU: Chatterbox läuft auf der Nvidia-GPU – ohne passende GPU ist der Eintrag nicht sinnvoll nutzbar.

Preset verwalten

Per Assistent angelegte Einträge sind Nutzer-Presets: Die .bat0-Datei liegt je nach Wahl unter C:\ProgramData\EdiusPowerTools\BAT-server\bat_files\BIN\ bzw. …\bat_files\timeline\ und kann frei bearbeitet, umbenannt oder gelöscht werden (Löschen entfernt den Kontextmenü-Eintrag). Sprache, Stimm-Muster-Pfad und Stretch-Wert sind in der .bat0 eingebrannt – Änderungen wirken ab der nächsten Ausführung.

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BATS - Cut by Text

Text im Transkript markieren – IN und OUT setzen sich von selbst

Im langen Clip die eine Zeile Dialog finden, den passenden Moment heranzoomen, IN und OUT von Hand nachstellen – das kann schnell zu mühsamer Sucharbeit im Player werden. Cut by Text (auch Speech2Player genannt) dreht den Ablauf um: Der BAT Server transkribiert die Audio-Spur des Clips mit der Whisper-KI bis auf Wort-Ebene und öffnet danach einen Transkript-Tab im EDIUS Player. Sie markieren dort einfach den gewünschten Text – der Player öffnet den Clip an der entsprechenden Stelle und setzt automatisch die passenden IN-/OUT-Punkte. Optional wird der Ausschnitt im Player automatisch (im Loop) abgespielt, damit Sie ihn sofort prüfen können.

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So funktioniert es

Der Workflow besteht aus drei Schritten:

  1. Transkription im Hintergrund: Der BAT Server extrahiert die Audio-Spur des ausgewählten Clips und lässt die Whisper-Engine jedes Wort mit exakter Zeitposition erkennen. Das Ergebnis ist eine SRT-Datei (eine Zeile pro Wort), die mit dem Suffix _stt-tabui neben der Quelldatei gespeichert wird. Liegt diese Datei bereits vor – z. B. aus einem früheren Lauf –, wird die Transkription übersprungen und das Ergebnis direkt wieder verwendet.
  2. Transkript-Tab im Player: Ist der Job abgeschlossen, öffnet BATS automatisch einen Tab im EDIUS Player und zeigt dort das vollständige Transkript. Jedes Wort ist mit seiner exakten Zeitposition verknüpft. Pausen im Sprechrhythmus werden sichtbar: kurze Pausen (über 0,5 s) als gestrichelter Hinweis im Text, längere Pausen (über 3 s) als Zeilenumbruch – so finden Sie sich im Text sofort zurecht.
  3. Vom Text zur Marke: Sie markieren im Transkript den gewünschten Auszug – ein einzelnes Wort, einen Satz oder einen ganzen Absatz. BATS übersetzt die Auswahl in die zugehörige Zeitspanne, öffnet den Clip im EDIUS Player und setzt IN und OUT automatisch auf das markierte Textsegment. Ist im Tab die Option Loop Play aktiviert, spielt der Player den Ausschnitt direkt automatisch im Loop ab. Anschließend justieren Sie die IN-/OUT-Punkte bei Bedarf noch um ein paar Frames nach – oder ziehen den Clip mit den gesetzten Punkten direkt in die Timeline.

Wenn Sie zwischendurch einen anderen Tab öffnen und später zu dem Transkript-Tab zurückwechseln, öffnet BATS den Clip automatisch wieder im Player an der markierten Stelle.

So nutzen Sie es

Einmalig: Das Preset anlegen

  1. Rechtsklick auf einen Clip im BIN und „Add function…“ wählen – das öffnet das Add-in-Panel des BAT Servers, in dem die vorinstallierten Extensionen auswählbar sind.
  2. Das Cut-by-Text-Preset auswählen – es gibt je eine Variante für die Intel-Engine (berechnet auf Intel NPU, Intel GPU oder CPU) und die Nvidia-Engine (Whisper-Faster auf der Nvidia-GPU).
  3. Im Assistenten festlegen: Sprache (Spracherkennung automatisch oder eine bestimmte Sprache), Hardware für die Berechnung, Modellgröße, wo der Menüeintrag erscheinen soll (BIN oder Timeline) und der Name des Presets (Standard z. B. „Tab English, Model Medium, CPU“).

Pro Clip: transkribieren und markieren

  1. Rechtsklick auf den Clip – im Kontextmenü erscheint das Preset unter dem Unterpunkt Cut by Text. Im Standard-Setup ist das Preset für Audio-Clips im BIN registriert.
  2. Das Preset starten. Der BAT Server führt den Job aus (Fortschritt im BAT-Server-Panel) – bei vorhandenem SRT wird direkt der Tab geöffnet, ohne zu transkribieren.
  3. Im geöffneten Transkript-Tab den gewünschten Text markieren – der Player setzt IN/OUT auf dem Clip entsprechend, und mit aktivierter Loop Play-Option spielt er den Ausschnitt im Loop ab.
  4. Bei Bedarf die IN-/OUT-Punkte feinjustieren und den Clip in die Timeline ziehen.

Optionen

Die Engines

  • Nvidia (Whisper-Faster): Läuft auf der Nvidia-GPU und ist besonders schnell. Unterstützt die Modelle Tiny bis Large (V3) sowie das sehr schnelle Turbo-Modell. Zusätzlich kann die Hochpräzisions-Option float16 aktiviert werden – sie ist auf GPUs der RTX-5000-Serie und neuer erforderlich.
  • Intel (OpenVINO Whisper): Wird je nach System auf der Intel NPU, der Intel GPU oder der CPU (auch AMD) ausgeführt – also auch ohne dedizierte Nvidia-Karte. Unterstützt die Modelle Tiny bis Large (V3).

Modellgrößen: Von Tiny (sehr schnell, grobe Genauigkeit) über Base, Small und Medium bis Large (V2/V3) (höchste Genauigkeit, längere Berechnungszeit) – plus Turbo bei der Nvidia-Engine. Medium ist für die meisten Einsätze die empfohlene Wahl; bei schwierigerem oder leiserem Audio lohnt sich Large.

Sprache: Entweder automatisch erkennen lassen oder eine Sprache festlegen – über 90 Sprachen sind verfügbar (u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Koreanisch …). Da die Sprache pro Preset festgelegt wird, lassen sich einfach mehrere Presets anlegen – eines pro Sprache.

Wichtige Hinweise

  • Die SRT-Datei wird mit dem Suffix _stt-tabui neben der Quelldatei gespeichert und bei jedem erneuten Lauf des Presets wiederverwendet – ein wiederholter Aufruf ist daher sofort erledigt. Hat sich der Audio-Inhalt des Clips geändert, sollten Sie die SRT-Datei löschen, damit eine frische Transkription erfolgt.
  • Pro Datei kann jeweils nur ein Transkript-Tab offen sein: Wird für dieselbe Datei ein zweiter Tab gestartet, zeigt BATS eine Hinweissseite („Instance Already Running“) und bringt den vorhandenen Tab nach vorn.
  • Über den Button „Open in Edge Browser“ lässt sich der Tab zusätzlich in einem Edge-Fenster öffnen – praktisch, wenn die eingebettete Ansicht im Player zu klein für den Transkript-Text ist.
  • Die Loop Play-Option (Checkbox im Tab) am besten vor der Textauswahl aktivieren – dann spielt der Player die markierte Stelle im Loop ab, andernfalls nur einmal durch.

Preset verwalten

Die angelegten Presets erscheinen im Kontextmenü der Clips unter dem Unterpunkt „Cut by Text“ mit ihrem gewählten Namen. Sie können die Einträge umbenennen, vorübergehend deaktivieren oder löschen und jederzeit weitere Varianten anlegen – zum Beispiel je eine pro Sprache oder Modell. So lassen sich die eigenen Favoriten direkt im Kontextmenü bereithalten.

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BATS - Deinterlace

Interlace-Artefakte bereinigen – von 50i zu sauberem Progressive, per Rechtsklick

Altes interlaced Material (DV-Bänder, DVD, TV-Aufnahmen) zeigt in einem Progressive-Workflow störende Kamm-Artefakte („Combing“) an bewegten Objekten. Die Erweiterung Deinterlace wandelt einen solchen Clip per Rechtsklick mit der FFmpeg-Engine in sauberes Progressive-Video um: Beim Anlegen des Menüpunkts wählen Sie im Assistenten einfach die De-interlace-Verfahren und Zielformat, der Rest erledigt BAT Server. Das Ergebnis wird automatisch im BIN abgelegt, die Originaldatei bleibt unangetastet.

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So richten Sie den Menüpunkt ein

„Deinterlace“ wird über den Assistenten „Add function...“ angelegt (Rechtsklick auf einen Clip im BIN → Add function... → Deinterlace - Clean interlace artifacts wählen). Der Assistent stellt ein paar kurze Fragen, deren Antworten in die .bat0-Vorlage eingebrannt werden:

  1. Deinterlace-Verfahren („Please select the deinterlace method to be used.“):
    Normal (bwdif) – der gute Allrounder: schnell und sauber. Alle Verfahren außer dem letzten konvertieren Feld zu Bild (z. B. 50i → 50p).
    Fine (nnedi) – langsamer, bessere Qualität (NNEDI3-Bewegungsschätzung).
    Superfine (yadif+MoComp) – das gründlichste Verfahren (YADIF plus Motion-Compensation), entsprechend am längsten in der Bearbeitung.
    High-Speed (yadif+halfframe) – das schnellste Verfahren; hier wird jedes zweite Feld verworfen (50i wird zu 25p statt 50p).
  2. Zielformat („Please select the format for the deinterlaced file“): MP4 (H.264, klein und webtauglich), MPG2 (MPEG-2) oder ProRes (Hochqualitäts-Master für die Nachbearbeitung).
  3. Umfang: gesamtes Video oder nur der per IN/OUT markierte Teil des Clips.
  4. Platzierung: Kontextmenü des BIN oder der Timeline.
  5. Name des Menüpunkts (Vorschlag: „Normal (bwdif) to MP4“), dann [Preview '.bat0' file] / [Add menu entry].

So nutzen Sie es

  1. Rechtsklick auf einen interlaced-Video-Clip (im BIN oder auf der Timeline) → Untermenü Deinterlace → Ihr Eintrag (z. B. „Normal (bwdif) to MP4“).
  2. BAT Server führt den FFmpeg-Job aus (Fortschritt in der gewohnten Job-Anzeige).
  3. Das deinterlaced Ergebnis wird als neue Datei direkt ins BIN unter __BAT Server\Deinterlace übernommen – bereit für Ihre Progressive-Sequenz.

Wichtige Hinweise

  • Neue Datei, Original bleibt: Es wird eine zusätzliche Datei erzeugt und ins BIN registriert; die Quell-Datei wird nie verändert.
  • Verfahren = Qualitäts-/Zeitenkompromiss: bwdif ist der schnelle Allrounder, nnedi langsamer aber feiner, yadif+MoComp am gründlichsten und langsamsten, yadif+halfframe am schnellsten – allerdings mit halber Frame-Rate (50i → 25p).
  • Antwort eingebrannt: Verfahren, Format und Umfang sind Teil der .bat0 und damit pro Menüpunkt festgelegt. Für eine andere Kombination einfach einen zweiten Eintrag mit anderem Namen anlegen.
  • Nur für interlaced Material: Progressive Quellen haben nichts zu deinterlacen – die QTGMC-basierten Varianten verweigern progressive Quellen sogar aktiv. Um progressive Quellen aufzuwerten (ohne Feldproblem) eignet sich die AI-gestützte Aufwertung – siehe den Artikel UpscalePro.

Preset verwalten

Per Assistent angelegte Einträge sind Nutzer-Presets: Die .bat0-Datei liegt je nach Wahl unter C:\ProgramData\EdiusPowerTools\BAT-server\bat_files\BIN\ bzw. …\bat_files\timeline\ und kann frei bearbeitet, umbenannt oder gelöscht werden (Löschen entfernt den Kontextmenü-Eintrag). Wie bei allen BATS-Presets ist die .bat0 eine Vorlage, aus der BAT Server bei jeder Ausführung die konkrete Job-Datei erzeugt – Änderungen wirken ab der nächsten Ausführung.

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BATS - Instant Video Share

Videos direkt aus EDIUS auf andere Geräte – per Link

Sie möchten ein Video sofort zeigen – Kundin, Kunde, Kollege oder Redakteur – aber der Upload der Datei auf einen File-Host steht im Weg? Instant Video Share teilt einen Video-Clip direkt aus EDIUS heraus mit einem anderen Gerät: BAT Server rendert eine leichtgewichtige 720p-Vorschau des Clips, und das empfangende Gerät (Smartphone, Tablet oder Laptop des Empfängers) startet die Wiedergabe sobald die ersten Frames ankommen – während der Rest im Hintergrund herunterlädt. Das Video reist dabei direkt zwischen den beiden Geräten (peer-to-peer) – der Server nimmt den Film nicht entgegen. Über den Link können beide Seiten außerdem zeitgestempelte Kommentare am Video festpinnen und per Klick direkt zur jeweiligen Zeitmarke springen.

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So funktioniert es

Wenn Sie „Instant Video Share“ auf einem Video-Clip starten (im BIN oder auf der Timeline), erledigt BAT Server:

  1. rechnet den Clip mit FFmpeg auf 720p herunter (H.264/AAC-MP4, optimiert für die Wiedergabe auf Mobilgeräten) – und zwar als fragmentierte MP4, damit die Wiedergabe sofort mit den ersten Frames beginnen kann, auch wenn die Datei noch nicht komplett übertragen ist (Fortschritt im BAT-Server-Panel),
  2. startet danach den P2P-Share und öffnet ein Tab „share <Dateiname>“ in EDIUS – die lokale Sender-Übersicht mit Status, Share-Link und QR-Code,
  3. überträgt die Vorschau anschließend direkt von Ihrem Rechner zum Empfangsgerät (WebRTC, peer-to-peer) – der Server tauscht nur die Verbindungsdaten aus und sieht das Video nie.

Der Empfänger öffnet den geteilten Link (oder scannt den QR-Code) in einem beliebigen aktuellen Browser (Chrome, Edge, Firefox, Safari – Desktop oder Mobil) und drückt „Start Receiving Video“. Da die Datei als fragmentierte MP4 gestreamt wird, läuft das Video, während die restlichen Bytes im Hintergrund ankommen; erst wenn alles da ist, erscheint das Badge „Fully loaded“.

So nutzen Sie es

  1. Video auswählen: Rechtsklick auf ein Video (im BIN oder auf der Timeline) → Video share → Instant Video Share. Beide Kontextmenüs führen diesen System-Eintrag mit (im Untermenü „Video share“).
  2. Ein Toast meldet „Instant Video Share will be prepared..“ – BAT Server rendert die 720p-Vorschau (Fortschritt im BAT-Server-Panel).
  3. Anschließend öffnet EDIUS das Tab „share <Dateiname>“. Dort sehen Sie den Share-Link (mit Kopieren-Button) und einen QR-Code sowie den aktuellen Status (wartet auf Empfänger / verbunden / Übertragung läuft / fertig).
  4. Senden Sie den Link an die andere Seite (oder zeigen Sie den QR-Code). Der Empfänger öffnet den Link in seinem Browser und drückt „Start Receiving Video“ – die Wiedergabe beginnt sofort, der Rest lädt im Hintergrund weiter.
  5. Gemeinsam kommentieren: Beide Seiten können Kommentare als Marker auf der aktuellen Zeitmarke setzen („Add a comment at the current time...“). Der Marker erscheint live auf beiden Bildschirmen, ein Klick springt an die Stelle, Einträge lassen sich als erledigt abhaken, und beidseitig ist eine Exportierung/Importierung als CSV (EDIUS-Marker-Liste) möglich.
  6. Beenden: „Stop sender“ auf dem Dashboard (oder das Tab schließen) beendet den Share; „Remove this video“ löscht den Link, alle Kommentare und die lokale Kopie beim Empfänger – das lässt sich nicht rückgängig machen.

Wichtige Hinweise

  • Kein Upload, keine Wiedergabe ohne Wartezeit: Das Video wird peer-to-peer übertragen – es liegt zu keinem Zeitpunkt auf einem File-Host. Der Signal-Server tauscht nur die Verbindungsdaten (und die Kommentare) aus. Ihr Material bleibt privat.
  • 720p-Vorschau, nicht das Original: Der geteilte Film ist eine 720p-Vorschau (H.264, AAC 128 kBit/s) – gedacht zur schnellen Begutachtung, nicht als Auslieferungsmaster. Die Vorschau (Dateiname mit dem Suffix _instShare) wird pro Clip nur einmal gerendert und danach wiederverwendet – derselbe Clip erhält immer denselben Link.
  • Funktioniert quer durch Netze: Über STUN/TURN (magicmultimedia.org) wird auch hinter strikten Firewalls/NAT verbunden – z. B. vom Büro-Netzwerk zum Handy der Kundin im mobilen Netz. Fällt die Verbindung kurz ab, setzt der Share automatisch wieder ein; beim Empfänger bleibt der bereits geladene Teil auf dem Gerät – ein Neuladen des Links startet genau dort weiter.
  • Sitzungsstabilität: Der Sender meldet sich alle 10 Sekunden beim Server an (Heartbeat). Bleibt das Netzwerk zu lange aus, markiert der Server den Sender als offline; wenn die Verbindung zurück ist, wird derselbe Film automatisch erneut angeboten.
  • Ein Sender pro Datei: dieselbe Datei = derselbe Link. Gleichzeitig darf nur eine aktive Übertragung derselben Datei laufen – ein zweiter Start schlägt mit einer Fehlermeldung ab.
  • Der Empfänger behält den Film: Ist die Datei komplett angekommen, spielt der Browser sie weiterhin lokal ab (auch ohne den Sender) und bietet einen „Download File“-Button an, um sie auf dem Gerät zu speichern.

Preset verwalten

„Instant Video Share“ ist ein System-Preset (Kopfzeile: „system preset, do not edit it. Can be deactivated“), das im Kontextmenü der Videos sowohl im BIN als auch auf der Timeline hinterlegt ist (im Untermenü „Video share“). Wie jeder andere Eintrag kann es dort vorübergehend deaktiviert oder gelöscht werden; eine manuelle Bearbeitung ist nicht vorgesehen.

Für Fortgeschrittene: Wie bei allen BATS-Presets ist die .bat0-Datei eine Vorlage – BAT Server führt sie nie direkt aus, sondern erzeugt bei jeder Auswahl des Eintrags daraus die auszuführende Job-Datei (.bat) im Jobs-Ordner, gefüllt mit den Clip-Spezifika. Die Vorlage des Instant Video Share enthält zwei Schritte: (1) den FFmpeg-Befehl, der die 720p-fMP4-Vorschau rendert, und (2) ein execute_post, das das --share-video-Kommando des BAT Servers mit der fertigen Vorschau startet (die Framerate des Clips wird als Parameter übergeben, damit die Zeitcodes der Marker auf die des Clips passen). Änderungen an der .bat0 würden ab der nächsten Ausführung greifen – der Header rät von der Bearbeitung allerdings ab, da System-Presets durch Updates ersetzt werden können.

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BATS - OpenWith

Clip direkt in Ihre Lieblings-App schicken – Player, Converter, was immer installiert ist

OpenWith bindet beliebige installierte Programme in das EDIUS-Kontextmenü ein: Einmal eingerichtet, startet der Rechtsklick-Eintrag die gewählte Anwendung mit der Datei des ausgewählten Clips – ohne Zwischenstation über den Explorer. Praktisch, um z. B. einen Clip direkt in einem bestimmten Player vorzuhören, in ein externes Analyseinstrument zu geben oder mit einem externen Converter zu verarbeiten.

✂ TEASER END

So richten Sie den Menüpunkt ein

„OpenWith“ wird über den Assistenten „Add function...“ angelegt (Rechtsklick im BIN → Add function... → OpenWith - Send Clip to another App). Die Fragen des Assistenten:

  1. App wählen („Please select your app you want to open from EDIUS context menu“): Dateiauswahl – den .exe-Pfad der gewünschten Anwendung auswählen. Der vollständige Pfad wird in die .bat0 eingebrannt.
  2. Platzierung: Kontextmenü des BIN oder der Timeline.
  3. Name des Menüpunkts (Vorschlag: „Open With <AppName>“), dann [Preview '.bat0' file] / [Add menu entry].

So nutzen Sie es

  1. Rechtsklick auf einen Clip (BIN oder Timeline) → Ihr OpenWith-Eintrag (z. B. „Open With mplayer“).
  2. BAT Server startet die App mit dem vollen Pfad der Quell-Datei des Clips als Parameter – die App öffnet die Datei, genau wie ein Doppelklick im Explorer.

Wichtige Hinweise

  • Die App muss den Dateipfad akzeptieren: Übergeben wird die Datei als Kommandozeilen-Parameter. Die meisten Programme (Player, Converter) können damit umgehen – bei manchen Apps funktioniert das nicht, dann startet die App leer.
  • Quelldatei, nicht IN/OUT: OpenWith übergibt die komplette Datei an die App – IN/OUT-Punkte des Clips spielen dabei keine Rolle.
  • App-Pfad ist fest eingebrannt: Wird die App umgezogen, aktualisiert oder deinstalliert, arbeitet der Eintrag nicht mehr – dann .bat0 bearbeiten (Pfad steht darin als open_with=…) oder den Eintrag neu anlegen.
  • Pro App ein Eintrag: Für zwei verschiedene Apps einfach zwei Einträge mit zwei Namen anlegen (z. B. „Open With Player A“, „Open With Converter B“).
  • Verhalten der App bleibt ihr überlassen: BAT Server startet die App und übergibt die Datei; ob die App die Datei ändert, kopiert oder nur abspielt, bestimmt die App selbst.

Preset verwalten

Per Assistent angelegte Einträge sind Nutzer-Presets: Die .bat0-Datei liegt je nach Wahl unter C:\ProgramData\EdiusPowerTools\BAT-server\bat_files\BIN\ bzw. …\bat_files\timeline\ und kann frei bearbeitet, umbenannt oder gelöscht werden (Löschen entfernt den Kontextmenü-Eintrag). Wie bei allen BATS-Presets ist die .bat0 eine Vorlage, aus der BAT Server bei jeder Ausführung die konkrete Job-Datei erzeugt – Änderungen wirken ab der nächsten Ausführung.